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Erste Aluminiumsprungschanze der Welt

 

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Geschichte der alten Schanzenanlage

 

Der Gedanke in Harzgerode eine Skisprungschanze zu bauen entstand schon 1928 im damaligen Arbeitersportverein. Auf Grund der hohen Arbeitslosigkeit und Geldmangels, sowie des 2. Weltkrieges, war dieser Gedanke von vornherein zum Scheitern verurteilt.

So wurde dieser Gedanke in den 50er Jahren wieder neu belebt.

#########Am 03.10.1959 begannen dann mit Hacke und Schaufel am Nordhang des Apfelberges umfangreiche Erdarbeiten zum Bau einer kleinen Anlage. Mit einem  7 m hohen Holzgerüst als Anlaufturm ließ diese Sprungschanze Weiten bis zu 24 m zu.

Diese Sprungschanze war bereits vom Winter 1959 /1960 bis zum Winter 1962 /1963 in Betrieb. Eifrig wurde von der Harzgeröder Jugend auf ihr trainiert. Viele schöne Wettkämpfe, an denen  auch Sportler aus anderen Orten teilnahmen, wurden ausgetragen.

Die starke Beteiligung der Harzgeröder Jugend, sowie das positive Echo aus der Bevölkerung bestärkten den damaligen Sportlehrer Ernst Bremmel eine größere Sprungschanze zu Bauen.

Am 23.03.1963 wurde die kleinen Anlage abgerissen. An gleicher Stelle wurde mit dem Bau einer 35 m Schanze begonnen. Das Profil dieser Schanze wurde nach damaligen Richtlinien optimal im Gelände vermessen. Nach der Vermessung stand fest, das die Erdarbeiten im Vergleich zur ersten Schanze gewaltig waren. Die Höhe des Anlaufturmes hat damals allen Beteiligten die Sprache verschlagen, 18 m. Mit dem Bau des Anlaufturmes wurde am 14.09.1963 begonnen.

Im Winter 1963 /1964 wurden erste Probespringen durchgeführt und Weiten bis zu 17 m erreicht. Bis 1965 wurden mehrere Wettkämpfe durchgeführt.#########

1965 wurde die Sprungschanze mit Kunststoffmatten belegt, es konnte nun auch im Sommer gesprungen werden.

 

1965 - 1967 Umbau des Anlaufturmes bis zu einer Höhe von 26 m. Die Schanze lässt jetzt Sprungweiten bis 45 m zu.

 

Hier ein Blick in die Anlaufspur der Ostharzschanze

.Alaufspur gro_e Schanze

 

1967 Bau einer Jugendschanze und Belegung mit Matten. Diese Sprungschanze lässt Sprungweiten bis 20 m zu.

Pionierschanze

Pionierschanze

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1971 Veränderung des Aufsprungradius der großen Schanze, Bau einer Beregnungsanlage mit Pumpenhaus, Bau der Bergrettugsdiensthütte am Auslauf der großen Schanze.

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1974 / 1975 Bau der Schülerschanze und Belegung mit Matten.

Allein der Arbeitslohn  für die Errichtung des Anlaufturmes kostete damals rund 750 000 DDR-Mark. Insgesamt wurden 40500 freiwillige Stunden geleistet. Es wurden ca. 400 Festmeter Holz verarbeitet, 200 m Wasserleitungsrohre verlegt, 8500 Stück Kunststoffmatten im Wert von 68000 DDR-Mark, 30 Rollen Maschendraht und 10 Rollen Gummiförderbänder mit einer Gesamtlänge von 200 m für die Aufsprunghänge verwendet.

Hinter diesen nüchternen Zahlen steht  das Lebenswerk des SportlersErnst Bremmel.

 

Hier noch einige Aufnahmen von 1971: Trainig mit Ernst Bremmel

 

1978 Bau der Schanzenbaude#########

1978 - 1979 Elektroinstallation an den Schanzen

01.07.1973 - 01.11.1973 Bau der Kleinschanze und Belegung mit Matten

 

 

 

 

Am 19.01.2004 um 10:13 Uhr das endgültige Ende der Ostharzschanze, der Fall des Anlaufturmes.

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Details zur Harzer Skisportgeschichte finden Sie auf folgender Seite unter :

Harzer Skisportgeschichte

 

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Stand: 05. März 2008